Bilder für Websites
„Bild zu klein“ im Google Merchant Center beheben
Prüfe die eingereichte Bild-URL, finde ein geeignetes Original und behebe Größenprobleme im Merchant Center. Mit Hinweisen zur 500-Pixel-Grenze ab 2027.
Ein Produktfoto kann im Shop groß aussehen, während Merchant Center eine kleine Kopie erhält. Das sichtbare Bild, die Datei in der Mediathek und die URL in den Produktdaten sind nicht immer dieselbe Version.
Dieser Leitfaden behandelt Größenprobleme bei Bildern für Shopping-Anzeigen und kostenlose Einträge: betroffene Datei finden, Ersatz vorbereiten und Übermittlung prüfen. Andere Richtlinien- oder Datenprobleme werden dadurch nicht automatisch behoben.
Unterscheide aktuelle Mindestmaße von der kommenden Anforderung
Bei der Prüfung am 18. Oktober 2026 kündigte Googles Produktdaten-Update 2026 für Haupt- und Zusatzbilder in allen Kategorien und Marketingmethoden mindestens 500 Pixel Breite und Höhe an. Die Durchsetzung beginnt am 31. Januar 2027.
| Verwendung | Vor dem 31. Januar 2027 | Ab dem 31. Januar 2027 |
|---|---|---|
| Produkte außer Bekleidung | 100 × 100 | 500 × 500 |
| Bekleidung | 250 × 250 | 500 × 500 |
| YouTube-Shopping-Anzeigen auf Fernsehern | 500 × 500 | 500 × 500 |
Die Übergangsangaben stammen aus Googles Hilfe zu „Bild zu klein“. Lies die Meldung zum betroffenen Produkt: Eine Warnung vor künftigen Regeln ist etwas anderes als eine aktuelle Ablehnung. Google kann auch melden, ein Bild automatisch optimiert zu haben. Halte trotzdem ein geeignetes Original bereit, statt dich darauf zu verlassen.
Mindestens 500 × 500 bedeutet nicht, dass das Bild quadratisch sein muss. Beide Seiten müssen 500 Pixel erreichen. 1200 × 800 erfüllt diese Grenze, 1200 × 400 nicht. Das allein belegt weder genügend Details noch die Erfüllung aller weiteren Anforderungen.

Finde das Bild, das Merchant Center tatsächlich erhält
Beginne mit einem betroffenen Produkt. Notiere Produkt-ID und Variante und prüfe die übermittelte Hauptbildadresse im Feld image_link. Dieses Feld sagt Google, wo das Hauptbild abzurufen ist. Betrifft das Problem ein Zusatzbild, prüfe den entsprechenden additional_image_link-Eintrag.
- Öffne das betroffene Produkt in Merchant Center. Suche unter Produkte nach Einträgen mit Handlungsbedarf (Needs attention) und öffne Problem und Produktdetails. Bezeichnungen können sich durch Updates ändern.
- Finde die eingereichte Bildadresse. Nutze die Produktdetails oder die passende Zeile der Datenquelle. Diese kann eine Datei, eine Shop-Integration oder eine API-Verbindung sein.
- Öffne genau diese Adresse in einem separaten Tab. Sie sollte das Produktbild selbst liefern. Eine Produktseite oder eine Vorschauseite eines Speicherdienstes ist keine direkte Bildantwort.
- Speichere die Kopie und prüfe ihre Pixelmaße. Nutze Dateieigenschaften oder einen Bildeditor. Die angezeigte Größe im Browser ist kein verlässlicher Messwert.
- Vergleiche sie mit dem Shop-Original. Ist die eingereichte Kopie 300 × 300 und das Original 2400 × 2400, liegt das unmittelbare Problem in der gewählten Variante oder URL.
Googles Hinweise zum Bildstatus erklären den Zusammenhang zwischen URLs, Abruf und Produktdiagnose. Prüfe auch die Variante: Ein rotes Produkt darf bei einer Stapelkorrektur nicht versehentlich das Bild des blauen erhalten.
Beispiel: das Bildfeld eines Produkts prüfen
Angenommen, die betroffene Produkt-ID lautet mug-blue. Suche sie in der Datei oder Integration für deine Produktdaten und lies den image_link-Wert. Die folgenden Adressen sind fiktive Beispiele:
| Stand | image_link-Wert | Datei unter dieser Adresse |
|---|---|---|
| Vorher | https://shop.example/images/mug-300.jpg | Vorschaubild mit 300 × 225 |
| Nachher | https://shop.example/images/mug-main-1600.jpg | Vorbereitetes Bild mit 1600 × 1600 |
Zeigt die Integration das Feld nicht an, prüfe Export- oder Vorschaufunktionen für die Produktdaten. Frage sonst den Support, welche Bild-URL für diese Produkt-ID gesendet wird. Nur das sichtbare Shopbild anzusehen kann das Problem verdecken.
Wähle die zur Ursache passende Korrektur
| Befund | Was ändern? |
|---|---|
| Die Produktdaten zeigen auf ein Vorschaubild | Stelle die Integration oder Datenquelle auf ein geeignetes größeres Bild um. |
| Ein URL-Parameter fordert eine geringe Breite an | Nutze eine unterstützte größere Variante der Plattform und prüfe die gelieferte Datei. Entferne Parameter nicht auf Verdacht. |
| Das hochgeladene Original ist zu klein | Besorge eine bessere Vorlage von Kamera, Lieferant oder Fotograf oder nimm ein neues Foto auf. |
| Nach dem Beschnitt bleiben zu wenige Pixel übrig | Gehe zu einem größeren Original zurück und wähle einen Ausschnitt mit genügend Breite und Höhe. |
| Die neue Datei stimmt, Google zeigt aber noch die alte | Prüfe die zuletzt eingereichte URL, ihre Antwort und den Verarbeitungsstatus vor weiteren Änderungen. |
Ein URL-Ende wie ?width=300 kann eine erzeugte Bildgröße festlegen; Parameternamen unterscheiden sich jedoch je nach Dienst. Die größere Variante muss tatsächlich existieren und öffentlich abrufbar bleiben. Frage die Betreuung der Integration, welches Bildfeld oder welche Größe übermittelt wird.
Ein Austausch in der sichtbaren Produktgalerie ändert die Bild-URL der Produktdaten nicht unbedingt sofort. Verfolge den tatsächlichen Weg vom Shop über die Integration bis Merchant Center.
Beginne mit einem ausreichend detailreichen Original
Verwende ein scharfes Original des richtigen Produkts und der richtigen Variante. Googles Spezifikation für Bildlinks empfiehlt nach Möglichkeit etwa 1500 × 1500 Pixel oder mehr und begrenzt Dateien auf 16 MB und 64 Megapixel. Das sind andere Grenzen als die Mindestabmessungen.
Die Empfehlung spricht dafür, nützliche Originaldetails zu erhalten, nicht jedes kleine Bild hochzuskalieren. Ein Vorschaubild von 300 × 300 auf 1500 × 1500 zu vergrößern erzeugt Pixel, aber keine verlorenen Etiketten, Texturen oder Kanten. Google rät vom Hochskalieren eingereichter Bilder ab.
- Wähle Vorlage und Bildausschnitt. Zeige das ganze Produkt klar, einschließlich Griffen oder Zubehör, die zur Hauptansicht gehören. Umgib eine kleine Vorlage nicht einfach mit einem großen leeren Rand.
- Schneide nur bei Bedarf zu. Nutze Bild zuschneiden zum Entfernen störender Bereiche und prüfe anschließend die verbleibenden Maße.
- Ändere die Größe nur mit gutem Grund. Ist die Vorlage unnötig groß, nutze Bildgröße ändern mit gesperrtem Seitenverhältnis. Ein bereits passendes Bild braucht möglicherweise keine Änderung.
- Exportiere ein unterstütztes Format. JPG ist eine praktische Wahl für ein gewöhnliches Foto ohne Transparenz. Muss eine HEIC-Vorlage konvertiert werden, erstelle zuerst eine JPG-Kopie. Die Dateiendung umzubenennen ist keine Konvertierung.
- Prüfe den Download. Kontrolliere beide Pixelmaße, wichtige Produktdetails und die Dateigröße, bevor du das eingereichte Bild ersetzt.
Pixilo akzeptiert bis zu 25 MB, Merchant Center hat eine niedrigere Grenze. Pixilos Eingabeprüfung bestätigt nicht die Einhaltung der Google-Regeln. Falls Komprimierung nötig ist, vergleiche die fertige Kopie visuell; weniger Bytes beheben keine zu geringe Pixelzahl.
Verzichte im Hauptproduktbild auf hinzugefügte Rabattaufkleber, Händlerwasserzeichen und dekorative Rahmen. Neben der Auflösung zählt eine klare Darstellung des richtigen Produkts. Der Produktbild-Leitfaden erläutert die Vorbereitung umfassender.
Wenn das Produktbild generative KI enthält
Für KI-generierte Bilder, auch aus Googles Product Studio, braucht der gewöhnliche Fotoablauf eine zusätzliche Prüfung. Googles Metadatenanforderungen für KI-Bilder verlangen, eingebettete Angaben zur digitalen Herkunft wie IPTC DigitalSourceType beizubehalten. Diese Informationen dokumentieren die Entstehung des Bildes.
Pixilos Werkzeuge für Beschnitt, Größenänderung und Konvertierung zeichnen Bilder neu und erzeugen neue Dateien; sie garantieren den Erhalt dieser Angaben nicht. Nutze einen Ablauf, der erforderliche Herkunftsmetadaten erhält, und prüfe sie nach der Bearbeitung. Private GPS-Daten zu entfernen und vorgeschriebene KI-Herkunftsangaben zu bewahren sind verschiedene Aufgaben. Verwende für KI-Produktbilder keinen Metadaten-Löschablauf für gewöhnliches Fototeilen.
Praxisbeispiel: gutes Original, aber kleine eingereichte Kopie
Ein Shop hat ein Foto einer Keramiktasse mit 2400 × 1800 Pixeln, also kein Bekleidungsprodukt. Die Integration sendet eine Kopie mit 300 × 225, und Merchant Center warnt vor der kommenden Größenregel. Diese Kopie übertrifft aktuell 100 × 100, ihre kurze Seite bleibt aber unter den künftigen 500 Pixeln. Bei Bekleidung würde 300 × 225 schon heute die Mindesthöhe von 250 unterschreiten.
Das Vorschaubild auf der Website 900 Pixel breit anzuzeigen ändert die Abmessungen der von Google abgerufenen Datei nicht.
- Speichere die Datei von der eingereichten URL und bestätige 300 × 225.
- Finde das scharfe Original mit 2400 × 1800. Es überschreitet die künftige Grenze in beiden Richtungen.
- Braucht der Shop ein quadratisches Hauptbild, wähle bewusst einen Ausschnitt von 1800 × 1800 aus dem Original. Ist das Querformat besser, behalte es; ein Quadrat ist nicht vorgeschrieben.
- Du kannst den quadratischen Ausschnitt in diesem Beispiel auf 1600 × 1600 verkleinern und die Details prüfen. Das ist ein Beispielexport, kein allgemeines Ziel.
- Veröffentliche die vorbereitete Datei und lasse die Integration ihre direkte URL statt des 300-Pixel-Vorschaubilds senden.
- Prüfe nach der nächsten Synchronisierung die gespeicherten Produktdaten und rufe das Bild unter der Adresse erneut ab.
Entscheidend ist das an Google gelieferte Bild. Ein guter Ersatz hilft nur, wenn die Datenquelle tatsächlich darauf zeigt.
Aktualisiere die Produktdaten und prüfe die Verarbeitung
Bei integrierten Produkten korrigierst du die Shop- oder Integrationseinstellung, die das Bildfeld erzeugt. Eine manuelle Änderung in Merchant Center kann beim nächsten Abgleich überschrieben werden. Bei einer dateibasierten Quelle aktualisierst du die passende Produktzeile und übermittelst sie wie gewohnt erneut.
Existiert bereits ein geeignetes großes Bild, verwende dessen vorhandene direkte URL. Du musst keine neue Kopie anlegen, nur weil das Feld zuvor auf eine Miniatur zeigte.
Änderst du tatsächlich den Bildinhalt, veröffentliche den Ersatz unter einer neuen, stabilen Adresse wie /images/mug-main-v2.jpg und reiche diese URL ein. Googles Bildstatus-Hilfe empfiehlt bei geändertem Bild eine neue URL, um einen erneuten Abruf anzustoßen. Stimmen Datei und Feld, halte die Adresse stabil; ein neuer Zeitstempel bei jedem Abgleich ist unnötig.
- Öffne die URL in einem Browserfenster ohne Anmeldung. Dein eigener erfolgreicher Login belegt keine öffentliche Erreichbarkeit.
- Prüfe, ob ein Bild mit geeigneten Maßen geliefert wird statt einer Anmeldeseite, eines defekten Links oder einer zwischengespeicherten Miniatur.
- Bestätige, dass das richtige Produkt und die richtige Variante die neue Adresse erhalten haben.
- Prüfe die Meldung erneut, nachdem Google die Aktualisierung abgerufen und verarbeitet hat.
Die Größenhilfe nennt 24–72 Stunden als möglichen Zeitraum für Änderungen unter Needs attention. Das ist ein Richtwert, keine Frist für eine Freigabe. Bleibt die Warnung, prüfe URL und Status, statt eine bereits passende Datei ständig neu zu exportieren.
Ist die Datei für dich öffentlich erreichbar, für Google aber nicht, prüfe Crawler-Zugriff, Hosting-Sicherheit und Bildantwort. Unser Leitfaden zu Bildzugriff und Indexierung erklärt diese Prüfungen. Search Console ersetzt die Produktdiagnose in Merchant Center nicht.
Häufige Fragen
Bedeutet „zu klein“ zu wenige Kilobyte?
Hier geht es um Pixelmaße. Eine Datei mit wenigen Bytes kann genügend Pixel haben, während einer großen Datei Breite oder Höhe fehlen. Prüfe das Bild unter der eingereichten URL.
Hilft es, DPI auf 300 zu setzen?
Nein. Eine geänderte DPI-Angabe ohne neue Pixel lässt Breite und Höhe unverändert. Der Leitfaden zu DPI, PPI und Pixeln erklärt den Unterschied.
Kann die Datei groß genug sein, das Produkt aber zu klein wirken?
Ja. Eine große Bildfläche mit winzigem Produkt in der Mitte kann die Pixelgrenze erfüllen und das Produkt trotzdem schlecht zeigen. Prüfe den nutzbaren Detailgehalt. Gehe zu einem detailreichen Original zurück und verbessere den Ausschnitt, statt leere Ränder hinzuzufügen.
Behebt das jede Bildablehnung?
Nein. Passende Maße korrigieren weder falsche Produkte, Werbeeinblendungen, nicht unterstützte Formate noch unzugängliche URLs. Lies jede aktive Meldung und behebe ihre Ursache separat.
Bereite eine geeignete Kopie aus einem scharfen Original vor
Prüfe zuerst die übermittelte URL. Muss die Vorlage kleiner werden, ändere die Größe proportional und kontrolliere den Download vor dem Aktualisieren der Produktdaten.
Bildmaße festlegenProduktausschnitt anpassen →