Bilder für Websites

KI-Bilder oder Fotos für deine Website?

Wähle KI-Bilder, Fotos oder eine Mischung für deine Website. Erfahre, wann sie passen, was du bei KI-Bearbeitung prüfen und mit Bildunterschriften erklären solltest.

Von Pixilo · Aktualisiert am

Was soll das Bild zeigen?

Ein KI-generiertes Bild kann eine Szene zeigen, die nie fotografiert wurde. Ein echtes Foto beruht auf einer Kameraaufnahme, kann aber trotzdem inszeniert, bearbeitet oder veraltet sein. Bilder können auch Fotografie mit generierten Elementen verbinden. Ein realistisches Aussehen verrät nicht, wie ein Bild entstanden ist.

Frage dich: „Was würden Besucher auf diesem Bild erwarten?“ Neben einem Produktnamen erwarten sie möglicherweise den angebotenen Artikel. In einem Portfolio rechnen sie mit einem abgeschlossenen Projekt. In einem Artikel über eine abstrakte Idee kann eine Illustration ausreichen. Wenn das Bild dein Produkt, dein Team oder deine Arbeit zu zeigen scheint, muss es diese korrekt darstellen.

Wähle Bilder danach aus, was Besucher wissen müssen
Zweck der SeiteGeeignete WahlWorauf es ankommt
Ein Produkt oder eine abgeschlossene Arbeit zeigenEin Foto des tatsächlichen Artikels oder der Arbeit.Eigenschaften, Verarbeitung und Ergebnis entsprechen deinem Angebot.
Mitarbeiter vorstellen oder den Weg zu dir zeigenAktuelle Fotos der tatsächlichen Personen und des Standorts.Besucher erkennen, wen sie treffen und wohin sie gehen müssen.
Eine Idee in einem Artikel veranschaulichenEine passende generierte Illustration oder ein Foto.Das Bild hilft, das Thema zu verstehen.
Einen geplanten Entwurf vorstellenEin klar als Entwurf gekennzeichnetes Bild, das mit KI erstellt sein kann.Zeige deutlich, was geplant ist, und prüfe die Umsetzbarkeit der dargestellten Merkmale.

Auch ein Stockfoto ist ein echtes Foto, zeigt aber nicht unbedingt dein Unternehmen. Diese Entscheidung behandelt unser Leitfaden zu Stockfotos und eigenen Fotos.

Illustration eines Stuhlfotos und einer Kamera neben einem Laptop, der einen Stuhl in einem KI-generierten Raum zeigt.
KI-generierte Illustration: ein Produktfoto im Vergleich zu einer generierten Raumszene.

Wann ein KI-generiertes Bild hilfreich ist

KI kann helfen, eine Idee zu veranschaulichen, wenn es nicht um eine bestimmte Person, einen Ort oder ein Produkt geht. Ein IT-Unternehmen könnte stilisierte Dateien und Wolkenformen für einen Artikel über Backups verwenden. Ein Designstudio könnte mögliche Farbkonzepte für einen geplanten Raum vergleichen.

Das IT-Unternehmen könnte auf seiner Über-uns-Seite echte Teamfotos und in seinen Artikeln generierte Illustrationen einsetzen. Eine begrenzte Farbpalette, einfache Formen und Platz für eine Überschrift geben den Illustrationen eine klare Richtung. Vergleiche einen Entwurf mit den vorhandenen Fotos: Passen Farben und Detailgrad zum selben Gesamtbild? Passe die Illustration an, statt aussagekräftige Unternehmensfotos stark zu bearbeiten, nur damit sie dazu passen.

Plane Zeit für Varianten und die Korrektur von Details ein. Vergleiche diesen Aufwand mit der Suche nach einem geeigneten Foto oder dem Auftrag an einen Illustrator. KI ist nicht automatisch die günstigste Wahl.

Wenn ein Diagramm einen Ablauf erklärt, prüfe jede Beschriftung, Verbindung und jeden Schritt. Überschriften und Schaltflächen sollten als Seitentext angelegt sein, damit sie lesbar und leicht zu aktualisieren bleiben.

Details und Seitenlayout prüfen

Prüfe das Bild in voller Größe und an seiner vorgesehenen Stelle auf der Seite:

  • Das Motiv genau ansehen. Achte auf verzerrte Gegenstände oder unplausible Tätigkeiten. Vergleiche wichtige Produktteile, Werkzeuge und Materialien mit verlässlichen Vorlagen.
  • Wörter und Symbole lesen. Prüfe Etiketten, Schilder und Verpackungen auf falsche Texte, unbeabsichtigte Logos oder Zeichen, die eine nicht vorhandene Zertifizierung nahelegen.
  • Das endgültige Layout ausprobieren. Prüfe das Bild mit der tatsächlichen Überschrift und Bildunterschrift auf Computer und Smartphone. Das Hauptmotiv muss sichtbar und Text auf dem Bild gut lesbar bleiben.

Korrigiere oder ersetze Bilder mit wesentlichen Fehlern vor der Veröffentlichung. Auch Googles Hinweise zu generativen KI-Inhalten betonen Richtigkeit, Relevanz und die Prüfung durch einen Menschen.

Was KI-Bearbeitung an einem Foto verändert

KI-Werkzeuge können Teile eines vorhandenen Fotos verändern. Die Adobe-Dokumentation zum generativen Füllen beschreibt etwa das Hinzufügen und Ersetzen von Objekten. Vergleiche das bearbeitete Bild mit dem Original, statt davon auszugehen, dass sich nur der gewünschte Bereich geändert hat.

Prüfe bei einem Produkt Form, Farbe, Oberfläche, Kennzeichnungen und mitgeliefertes Zubehör. Ein generierter Hintergrund darf diese Details nicht verändern, das Produkt größer wirken lassen oder eine Verwendung zeigen, für die es nicht gedacht ist.

Bei einer abgeschlossenen Arbeit kann eine Belichtungskorrektur ein vorhandenes Detail besser sichtbar machen. Ein zusätzliches Fenster oder ersetzte abgenutzte Oberflächen verändern dagegen die gezeigte Arbeit. Solche Änderungen gehören nicht in Fotos, die das tatsächliche Ergebnis dokumentieren sollen.

Beispiel: die Produktseite einer Möbelwerkstatt

Eine kleine Werkstatt braucht ein Websitebild für einen Holzstuhl, den sie verkauft. Sie erwägt drei Möglichkeiten:

  1. Ein Foto des tatsächlichen Stuhls. Der Hintergrund ist schlicht, aber Verbindungen, Verarbeitung und Proportionen stimmen mit dem Produkt überein. Verbessere Beleuchtung oder Präsentation, ohne diese Details zu verfälschen.
  2. Ein generierter Raum mit einem ähnlichen Stuhl. Die Szene ist ansprechend, doch der Stuhl hat dickere Beine und andere Verbindungen. Kunden sehen darauf nicht den Stuhl, den sie erhalten würden.
  3. Das echte Stuhlfoto in einem generierten Raum. Das kann als Wohnillustration funktionieren, wenn der Stuhl korrekt erhalten bleibt. Prüfe, ob die Umgebung seine Größe falsch erscheinen lässt oder wie eine Einrichtung bei einem tatsächlichen Kunden wirkt. Eine Bildunterschrift wie „Foto des tatsächlichen Produkts mit KI-generierter Umgebung“ erklärt die Entstehung.

Ergänze mit diesem Bild klare Produktansichten und Maßangaben, statt sie zu ersetzen.

Wann eine Bildunterschrift nötig ist

Füge eine Bildunterschrift direkt am Bild hinzu, wenn Besucher eine generierte Szene mit deinem tatsächlichen Unternehmen, Produkt oder einer abgeschlossenen Arbeit verwechseln könnten. „KI-generierte Illustration“ erklärt die Herkunft; „Entwurfsbild einer geplanten Raumaufteilung“ erklärt auch, was die Szene darstellt. Wenn ein generierter Hintergrund oder eine andere wesentliche Bearbeitung die Szene verändert, beschreibe die Änderung.

Eine Bildunterschrift hilft, eine geeignete Illustration einzuordnen. Sie macht das Bild eines anderen Produkts aber nicht zu einer korrekten Darstellung deines Angebots. Es können auch gesetzliche Kennzeichnungspflichten gelten: Die Hinweise der Europäischen Kommission erläutern den Anwendungsbereich der EU-Regeln zu Deepfakes.

Nutzungsbedingungen prüfen und das Original aufbewahren

Prüfe die aktuellen Bedingungen des Bildgenerators für dein Abonnement und die geplante kommerzielle Nutzung. Stelle sicher, dass du Referenzfotos hochladen und verwenden darfst. Prüfe außerdem, ob für erkennbare Personen oder Marken weitere Erlaubnisse nötig sind.

Bewahre das Original, die Quellen der Referenzbilder und die maßgeblichen Nutzungsbedingungen auf. Eine kurze Notiz zu Dienst, Erstellungsdatum, Prompt und wesentlichen Änderungen hilft, bei späteren Versionen den Überblick zu behalten.

Zusätzliche Prüfungen: Urheberrecht und Bildmetadaten

Urheberrecht: die Nutzungserlaubnis eines Dienstes verschafft dir nicht zwangsläufig ein ausschließliches Urheberrecht. Der Bericht des U.S. Copyright Office von 2025 erläutert, dass menschlich geschaffener Ausdruck geschützt sein kann, während Prompts allein bei der untersuchten Technologie nicht zur Begründung der Urheberschaft ausreichten. Das ist eine US-amerikanische Bewertung; die anwendbaren Regeln hängen davon ab, wo du das Bild nutzt.

Bildhistorie: manche Dateien enthalten Content Credentials mit Informationen zu Herkunft und Bearbeitungen. Die C2PA-Erläuterung weist darauf hin, dass diese Historie keine sachliche Richtigkeit beweist. Zuschneiden oder erneutes Komprimieren kann sie entfernen. Bewahre deshalb das Original auf.

Bilder für Google Shopping: wenn du KI-generierte Produktbilder an das Google Merchant Center übermittelst, verlangt dessen Richtlinie Metadaten zur Herkunft und die Beibehaltung eingebetteter Kennzeichnungen zur digitalen Quelle. Diese Angaben stehen in der Datei, nicht in einer sichtbaren Bildunterschrift. Nutze einen Editor, der die erforderlichen Kennzeichnungen erhält, und prüfe vor der Übermittlung das Feld IPTC DigitalSourceType in der exportierten Datei mit einem Metadatenbetrachter.

Letzte Prüfung vor der Veröffentlichung

  • Das Bild hilft Besuchern, die Seite zu verstehen.
  • Als deine eigenen dargestellte Produkte, Personen oder Arbeiten werden korrekt gezeigt.
  • Bildunterschriften erklären generierte Szenen und Bearbeitungen, wo nötig.
  • Nutzungsbedingungen und erforderliche Kennzeichnungen oder Dateimetadaten sind geprüft.
  • Das Original und eine Notiz zur Quelle sind gespeichert.
  • Bild und Bildunterschrift funktionieren im Layout auf Computer und Smartphone.

Unser Leitfaden zur Auswahl von Websitebildern behandelt Bildaufbau und die Aufgaben von Bildern in verschiedenen Seitenbereichen. Wähle für die Veröffentlichung außerdem passende Bildabmessungen und schreibe Alt-Text, der den Zweck des Bildes beschreibt.

Das ausgewählte Bild vorbereiten

Schneide eine Kopie passend für ihren Platz auf der Seite zu und stelle die benötigten Abmessungen ein.

Bewahre das Original auf: Pixilos Werkzeuge zum Zuschneiden und Ändern der Bildgröße erstellen neue Dateien, ohne die Metadaten der Quelldatei zu kopieren. Wenn die Zielplattform KI-Herkunftskennzeichnungen verlangt, bereite diese Datei mit einem Editor vor, der sie erhält.

Bild zuschneidenBildabmessungen einstellen →